5 Dinge, auf die ich mich die nächsten Jahre freue


Wie sieht mein Leben wohl in 5 Jahren aus? Diese Frage habe ich mir in der letzten Zeit sehr oft gestellt, viel darüber nachgedacht und auch viel darüber mit Kay geredet. Eigentlich sind wir so unterschiedliche Menschen, aber in solchen Dingen, sind wir uns fast immer ziemlich einig und auch wenn wir noch nicht ganz genau wissen, was in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird, sind wir unglaublich gespannt und haben schon so Vorstellungen, wie es ablaufen soll. Ob das alles genau so kommen wird, ist die andere Frage und auch wenn nicht, ich freu mich so sehr auf unsere Zukunft.

 
1. Jobeinstieg – Ich habe euch ja schon einmal erzählt, dass ich gerade meine Ausbildung zur Erzieherin mache. Nächstes Jahr soll es dann, wenn alles gut geht, endlich vorbei sein und ich habe dann nach 5 unglaublich anstrengenden, nervenaufreibenden Jahren meine Ausbildung in der Tasche und kann endlich meinen so lang ersehnten Traumberuf ausüben. Ich hoffe einfach, dass alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, ich gleich eine schöne Arbeitsstelle finde, mit der ich mich auch wirklich identifizieren kann und sich die harte Ausbildung auch wirklich auszahlt.

2. Umzug – Der ist zwar noch ziemlich weit entfernt, aber das ist ein Anhaltspunkt in den nächsten Jahren, der mich glücklich macht und auf den ich mich unfassbar freue. Es ist nicht so, dass ich nicht zufrieden bin in der Wohnung, in der wir gerade wohnen, ganz und gar nicht. Es ist unsere erste gemeinsame Wohnung und auch überhaupt für uns beide die erste eigene Wohnung. Ich glaube, genau das ist etwas, was es so besonders macht. Ich fühle mich so wohl hier, aber ich weiß eben, dass es nicht für immer ist und dass da noch etwas auf uns wartet, was anderes, größeres, schöneres? Wir wissen noch nicht, wo genau das sein wird. Vielleicht bleiben wir hier, in Braunschweig, vielleicht gehen wir wieder zurück in unsere Heimat oder aber vielleicht doch noch einmal ganz woanders hin? Wer weiß, aber eins ist sicher: Dort, wo ich als nächstes hingehe, möchte ich bleiben. Ich möchte mir damit einen Grundstein für meine Zukunft legen und wissen – Hier bin ich zu Hause, hier möchte ich alt werden und hier sollen meine Kinder aufwachsen. Bis wir wissen, wo genau es hingeht, kann es noch eine ganze Weile dauern, aber uns bleibt bis dahin ja auch noch etwas Zeit.

3. Lifeisapresent ausbauen – Auch das ist ein sehr wichtiger Punkt für mich, an dem ich ab heute bereits arbeite. Ich möchte meinen Blog verändern, verschönern, vergrößern – was auch immer. Ich möchte euch guten Content bieten, der euch interessiert. Möchte eure Wünsche umsetzen, aber mich auch weiterbilden, neues dazulernen und mich einfach steigern. Ich möchte lernen, mit meiner Kamera perfekt umzugehen, um euch qualitativ hochwertige Fotos bieten zu können. Für meinen Blog steht mir einfach noch so vieles bevor und ich bin so gespannt, wie alles seinen Lauf nimmt und wo wir wohl in ein paar Jahren stehen werden.
 
4. Führerschein – Ja, ich habe noch keinen Führerschein. Das ist wirklich eine Sache, die mich total herausgefordert hat und es ehrlich gesagt auch immer noch tut. Ich habe einfach solch einen Respekt vor dem Fahren. Die Theorie – überhaupt kein Problem, das würde ich locker hinbekommen. Und vielleicht sogar auch das Fahren, aber allein der Gedanke daran, verpasst mir zittrige Knie. Selbst als Beifahrer habe ich immer solche Angst, sogar bei meinem Papa, der der beste und sicherste Autofahrer auf der ganzen Welt ist. Ich weiß auch nicht warum das so ist, es ist auch nicht so, dass ich jemals irgendwie ein schlimmes Ereignis mit einem Auto hatte oder so, ich bin da einfach total eigen. Trotzdem saß mir das Ganze irgendwie immer total im Nacken, alle meiner Freunde hatten nach und nach ihren Führerschein und haben immer wieder alle nachgehakt, wann ich denn endlich mal anfangen würde und ich wusste nie so wirklich, was ich darauf antworten sollte. Mich hat das dermaßen unter Druck gesetzt, dass ich noch viel mehr Angst davor hatte und mir einfach so sehr meinen Kopf darüber zerbrochen habe, ob ich den Führerschein machen sollte, einfach um meine Ruhe zu haben. Irgendwann ist mir aber klargeworden, dass das definitiv der falsche Weg wäre. Ich würde das Ganze nicht für mich selbst machen, sondern mich einfach nur in eine total unangenehme Situation hineinzwingen, um anderen den Gefallen zu tun. Und das ist nicht der Sinn der Sache. Ich habe mich dann dazu entschieden, die Sache erst einmal ruhen zu lassen und dann damit anzufangen, wenn ich mich dazu bereit fühle und ich muss sagen – Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Mittlerweile bin ich an dem Punkt, an dem ich sage, ich traue mir das zu! Ich schaffe das! Für manche klingt das jetzt wahrscheinlich total merkwürdig, weil es für diejenige wahrscheinlich überhaupt keine große Sache war, aber für mich ist das ein großer Schritt und ich bin sehr stolz darauf, mich mittlerweile darauf einlassen zu können. Ich werde nicht gleich in den nächsten paar Monaten anfangen, da mir nun erst einmal wichtig ist, meine Ausbildung, die momentan die allermeiste Zeit in Anspruch nimmt, erfolgreich abzuschließen, aber danach möchte ich es angehen. Und ich freu mich drauf, diese Herausforderung ganz bald zu bewältigen.

5. Die Welt bereisen – Zuerst muss ich sagen, dass ich noch nie in meinem Leben geflogen bin. Mein Papa hat ganz schlimme Höhenangst, sodass wir immer nur mit dem Auto und meist innerhalb von Deutschland verreist sind, zur Ostsee, Nordsee oder auch mal nach Holland. Es war immer total schön, aber trotzdem hatte ich immer das Bedürfnis nach türkisen Meer, feiner Sandstrand, Palmen. So ein richtiger Traumurlaub, wie aus dem Bilderbuch eben. Kay fliegt seit er 4 Jahre ist jedes Jahr. Er ist das also gewohnt und bestärkt mich deshalb noch umso mehr. Eigentlich wollten wir dieses Jahr nach Bulgarien – ein kleiner, aber schöner Anfang für ein Pärchen, was noch kein eigenes Einkommen hat. Leider ist nun aber etwas dazwischengekommen, sodass wir unseren Urlaub leider stornieren müssen. Wir machen dieses Jahr dann noch einmal einige Städtetrips durch Deutschland. Ich war anfangs echt total traurig, dass aus dem Urlaub nichts wird, aber jetzt bin ich mir sicher, es wird auch so ganz, ganz toll. Und so bleibt die Vorfreude auf nächstes Jahr und die darauffolgenden Jahre umso größer, denn ich möchte so lang es geht, so viel von der Welt sehen, wie nur möglich. Verschiedene Kontinente, Länder, Städte und die unterschiedlichsten Kulturen. Ich freu mich einfach so sehr drauf.

Und das waren sie also schon, die 5 Dinge, auf die ich mich besonders freue die nächsten Jahre. Beim Schreiben ist mir das ein oder andere Lächeln über die Lippen gekommen, weil ich mich so unglaublich auf die Zukunft und all dem, was damit in Verbindung steht, freue und so gespannt bin, was die Zeit mit sich bringen wird.


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