UPDATE: Wie strukturiere ich meinen Blog?



Bereits vor längerer Zeit, vor nämlich etwa 2 Monaten, gab es einen Post dazu, indem ich euch erklärt habe, wie es mit meinem Blog weitergehen soll, wie oft ich einen Beitrag hochladen werde und vor allem auch wann. Geplant war es, drei Mal die Woche einen Post online zu stellen – dienstags immer den 5 Dinge-Dienstags-Post und Freitag und Sonntag jeweils einen Post zu unterschiedlichsten Themen.

Schon damals habe ich euch gesagt, es ist eine Art kleines Experiment und erstmals nur ein Wunschdenken, wie ich es mir erhoffe, euch regelmäßigen Content bringen zu können.
Ich habe mich in diesen 2 Monaten deshalb auch sehr bemüht, mich wirklich an die Zeiten und vorgegebenen Tage zu halten, was mir generell eigentlich auch ganz gut gelungen ist, bis auf ein paar wenige Ausnahmen.

Allerdings musste ich leider in dieser Zeit auch feststellen, dass ich mich mit 3 Beiträgen in der Woche wohl wahrscheinlich etwas überschätzt habe. Ich habe es zeitlich zwar alles irgendwie hinbekommen, den Haushalt, die Schule, meine Freizeit und den Blog, was aber auch meinem Freund zu danken sei, da er mich in den 2 Monaten, die ja eigentlich gar nicht lang klingen, sehr unterstützt hat. Dennoch habe ich gemerkt, dass ich einfach zu eingenommen bin. Vorher, als ich nur privat und für mich selbst einen Blog geschrieben habe, konnte ich frei nach Lust und Laune entscheiden, wann und was ich schreibe, da es eine Art Tagebuch für mich war. Nun wollte ich euch aber kontinuierlich neuen und auch guten Content bringen und hatte quasi in dem gesamten Zeitraum kaum Luft zu atmen und hätte ich mich nicht manchmal selbst gebremst und gesagt „Nein, jetzt muss der Blog mal warten.“, hätte ich wahrscheinlich manchmal Nächte lang durchgängig dran gearbeitet.

Gerade jetzt am Anfang bin ich noch so voller Euphorie, habe so viele Ideen, die ich auch unbedingt umsetzen möchte und ich bin sowieso ein Mensch, wenn ich etwas möchte, dann am liebsten immer sofort. Aber das alles braucht eben Zeit und das musste ich mir nun auch selbst eingestehen.
Als ich mir überlegt habe, mit meinem Blog online zu gehen, wusste ich, dass neben all der Liebe, dem Spaß, der Freunde und dem Herzblut daran, eben auch viel Arbeit, Eigeninitiative und Zeit dahintersteckt, was ich auch alles sehr gern in den Blog stecke, aber dennoch habe ich mir von Anfang an gesagt, dass darunter nie die Schule, meine Familie und Beziehung leiden bzw. zu kurz kommen darf.
Deshalb habe ich mir nun auch überlegt, mich nicht mehr auf bestimmte Tage in der Woche zu fixieren, da mich das selbst ziemlich unter Druck setzt. Auch werde ich nicht mehr sagen, dass ich unbedingt 3 Beiträge pro Woche online stellen MUSS, da es nun mal auch Wochen gibt, da gibt es mehr zu erzählen, dafür aber in anderen Wochen weniger. Ihr erfahrt aber dennoch regelmäßig auf meinen Social Media Kanälen wie Instagram und Facebook, wann und welche neuen Blogposts online gehen und auch allgemein sehr viel über mich und meinen Alltag. Außerdem wird der 5 Dinge-Dienstag erhalten bleiben, da ich nach wie vor finde, dass es eine gute Möglichkeit ist, damit ihr mich erstmal besser kennenlernen könnt, gerade weil wir noch so ziemlich am Anfang stehen und ich auch merke, dass dieser ganz gut bei euch ankommt.  Diesen wird es noch so lang geben, bis mir oder euch keine Dinge mehr einfallen, die ihr über mich wissen möchtet oder solltet oder ihr mir einfach sagt, dass ihr keine Lust mehr habt und gern eine Veränderung am Blog haben würdet. Diese Botschaft nehme ich immer gern entgegen, denn mit dem Moment, in dem ich mit dem Blog online gegangen bin, mache ich das alles nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für euch und ich möchte, dass ihr gern auf meine Seite kommt und das lesen könnt, was euch gefällt. Also falls ihr Anregungen, Fragen oder Kritik habt, könnt ihr mich das gern wissen lassen, ich freue mich über jede Nachricht.


Und prinzipiell war es das auch schon. Ja, schon ist gut. Ich weiß, dass das für die wenigen Leser, die sich regelmäßig auf meinem Blog durchwühlen, wieder eine große Umstellung ist und ich damit mein halbes Konzept wieder über Bord werfe, aber ich führe den Blog, weil ich das Schreiben liebe. Und ich liebe es, euch etwas von mir und meinem kleinen, aber feinen Leben zu berichten. Und das ganze Glück, was ich darin verspüre, geht leider im Zeitdruck unter, wenn ich so weitermache, wie gehabt.
Deshalb danke ich euch von ganzem Herzen, wenn ihr euch das hier bis zum Schluss durchgelesen habt und versucht, mich zu verstehen. Ich bin noch ganz am Anfang und ich denke es ist besser jetzt etwas zu verändern, als erst später, wenn sich die ganze Struktur noch mehr gefestigt hätte. Und ich glaube, das ist der bessere Weg für mich selbst, aber auch um euch sowohl gute, als auch authentische Beiträge bringen zu können.

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