Travel Diary: Ein Besuch im "Computerspielemuseum Berlin"


Bereits vor längerer Zeit habe ich euch einen Blogpost zu unserem Kurztrip nach Berlin geschrieben, in dem ich euch erzählt habe, was wir alles unternommen haben. Darunter war auch das Computerspielemuseum und ich habe gesagt, dass ich euch darüber noch einmal genauer etwas erzählen werde. Und nun ist es soweit - Besser spät, als nie. :D

Vorab vielleicht erstmal so viel: Dies ist kein bezahlter Post und auch nicht in Kooperation mit dem Computerspielemuseum entstanden, denn all das, was ich hier schreibe, beruht auf meinen eigenen Erfahrungen und auf Informationen von der offiziellen Homepage des Computerspielemuseums.

Es liegt mitten im Herzen Berlins, in Friedrichshain und der Weg dorthin ist überhaupt nicht schwer: 

U-Bahn U5 bis Weberwiese - Fahrstuhl vorhanden
 S-Bahn S5, S7, S75 bis Ostbahnhof (ca. 10 Minuten Fußweg)
Bus 240 & 347 (Weberwiese)

Auch eine Google Maps Karte füge ich euch mal ein, wo ihr den Standort genau sehen könnt.


Seid ihr also gut angekommen und hoffentlich nicht, so wie wir, von einem heftigen Gewitter überschüttet worden, geht es direkt zum Eingang. Je nachdem zu welcher Uhrzeit ihr hingeht, ist der Eintrittspreis unterschiedlich, aber meiner Meinung nach keineswegs teuer, für all das, was man dort geboten bekommt.

Normal: 9 € (Spätticket ab 18:00: 7 €)

Ermäßigt: 6 € (Spätticket ab 18:00: 5 €)
6 bis 17-Jährige, Studenten, Schüler, Azubis, Freiwilligendienst-Teilnehmer, Rentner, Inhaber der Ehrenamtskarte der Länder Berlin und Brandenburg, ALG II Empfänger und Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte ab 50 % MdE - gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises.


Auch die Öffnungszeiten sind an jeden angepasst, da das Computerspielemuseum täglich geöffnet hat, bis auf wenige Ausnahme, welche ihr hier entnehmen könnt. Ansonsten gelten folgende Öffnungszeiten:

 Montag: 10.00 - 20.00 Uhr
Dienstag: 10.00 - 20.00 Uhr
Mittwoch: 10.00 - 20.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 - 20.00 Uhr
Freitag: 10.00 - 21.00 Uhr
Sonnabend: 10.00 - 21.00 Uhr
Sonntag: 10.00 - 20.00 Uhr 

Aber jetzt kommen wir mal zum wirklich wichtigen Teil - dem Museum selbst.
Schon wenn man in das Gebäude hineinkommt, wird man freundlich, aber dennoch sehr persönlich von den Mitarbeitern begrüßt und jeder, der sich auch nur ein wenig für Computerspiele interessiert, fühlt sich hier sofort gut aufgehoben. 



Bereits im ersten Abteil wird man von vielen spannenden Sachen in den Bann gezogen, so zum Beispiel verschiedene Fernseher, in den ältesten Varianten, mit genauso alten Konsolen zum selbst austesten.

Da konnten wir natürlich nicht widerstehen und mussten uns direkt mal ausprobieren. ;) Des Weiteren findet man dort eine Wand, mit einigen bekannten Gesichtern, die das Computerspielemuseum auch schon besucht haben.


Im ganzen Haus verteilt findet man immer wieder Wände, an denen verschiedene Spiele präsentiert werden und zu denen man sich dann jeweils noch etwas anhören und anschauen kann. Außerdem gibt es eine 3D Konsole, an der man sich ebenso ausprobieren kann.






Was natürlich auch nicht fehlen darf in einem Computerspielemuseum, sind alle Spielekonsolen, die das Herz nur so begehrt und vor allen Dingen ein Arcade-Raum, in dem man alle sämtlichen Spiele selbst spielen kann. 




Eine Sache, die meiner Meinung nach auch total gelungen ist, sind die verschiedenen Zimmer, die im Style eines alten Kinderzimmers vor vielen Jahren dargestellt wurden. Man kann sich dort hineinsetzen und spielen, also in ein ganz anderes Jahr eintauchen. Da wird einem erstmal so richtig bewusst, wie krass weit sich unsere digitale Welt mit der Zeit weiterentwickelt hat.



Zwei weitere Highlights waren das Lebensgröße Pacman Spiel und die Painstation. Painstation? Klingt erstmal ziemlich brutal. Ist es eigentlich auch. :D Das Teil ist nämlich ein Reaktionsspiel für 2 Personen. Man spielt mit einer Hand verschiedene Reaktionsspiele und die andere Hand liegt auf einer bestimmten Stelle und darf von dort aus nicht bewegt werden. Derjenige, der zuerst in einem Minispiel verliert, dessen Hand wird von der Painstation entweder mit einem Gummi verprügelt, bekommt einen Elektroshock oder einen heißen Strahl ab. Derjenige, der zuerst seine Hand von der Stelle nimmt, hat letztendlich verloren. Meine beiden Chaoten konnten da natürlich nicht widerstehen und mussten ran. Da das Ganze aber teilweise ja schon etwas wehtut, ist es erst ab 18 Jahre. Aber es lässt sich schon ertragen, es geht schlimmer - wurde mir gesagt. :D Als Zuschauer war es natürlich absolut witzig anzuschauen, aber selbst hätte ich mich da niemals herangetraut.






Im Großen und Ganzen waren das die für mich interessantesten Sachen, aber natürlich noch längst nicht alles. Ich kann nur jedem, der nur ein Funken für Spiele übrig hat, ans Herz legen, wenn er mal in Berlin ist, dem Computerspielemuseum einen Besuch abzustatten - Es lohnt sich wirklich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super, es wird einem unheimlich viel geboten zum Anschauen, zum in Erinnerungen schwelgen, aber auch zum selbst ausprobieren. Zum Schluss gibt es auch noch die Möglichkeit dem Museum etwas zu spenden oder ins Gästebuch zu schreiben, wie man den Besuch im Computerspielemuseum empfunden hat. Beides finde ich eine tolle, freiwillige Geste. Wenn ihr also mal die Möglichkeit habt, dorthin zu fahren, probiert es auf jeden Fall mal aus. Wir haben es nicht bereut und würden auch noch ein zweites Mal dorthin fahren.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Überblick verschaffen und vielleicht habe ich euch ja zu einem Besuch überzeugen können. :)





Alle grundlegenden Informationen über das Museuem sind der offziellen Homepage entnommen.

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